
Charlotte und Robert wollen ein Kind.
Kein Problem heutzutage. Beide sind gesund, haben einen Job und zwei Zimmer zuviel, und mit der Liebe hat es die letzten vierzehn Jahre auch ziemlich gut geklappt. Und abgesehen von diversen panikartigen Attacken und drei oder vier biographischen Informationen, die man bis dato so detailliert vom Partner nicht wußte, meistern Charlotte und Robert die drei Akte von Entwurf über Planung bis zur Ausführung auch ganz wunderbar. Wenn nur die Phantasie nicht wäre. Während Robert sich schon zu zwanzig Jahren emotionalem Hausarrest verdammt sieht, fürchtet Charlotte eher, von überlebensgroßen Pamperspackungen von jedem Berufswiedereinstieg abgeschnitten zu werden. Und da man solche albernen Visionen natürlich am besten für sich behält, schrumpfen die Gespräche zwischen Robert und Charlotte genau in dem Verhältnis, in dem die Spannung wächst: Wird es klappen? Und wenn ja - was passiert dann? Natürlich geht es nicht um das Kind. Auch wenn Charlotte und Robert über nichts anderes reden und singen. Es geht natürlich um das Miteinander, ohne das dieses letzte echte Teamwork der Menschheit nun mal nicht über die Bühne geht.
„Der Jubel ist groß. (...) Peter Lund, der Dialoge und Songtexte zu ‘Babytalk’, dem kleinen Musical als großer Wurf, geschrieben hat, hat soviel Ernst wie Witz für seine beiden Helden. Ganz heutig, ganz locker. Ganz spritzig, auch ganz ernst. Das zündet, springt über aufs begeisterte Publikum und wird swingig auf Trab gebracht von Thomas Zaufke. Sie machen dieses ‘Kinder-Krieg-Musical’ zur natürlichsten, leichtesten, luftigsten, und doch verdammt ernsten Bett- und Bühnen-Sache der Welt.“
Märkische Oderzeitung
„(...) Die bisweilen ziemlich zynischen, pointierten Dialoge (Text: Peter Lund) sind lebensprall - und mit Esprit. Wenn da nicht die wunderbaren jazzig-swingenden Songs (Musik: Thomas Zaufke) wären, könnte man glatt vergessen, dass man im Theater sitzt. (...)“
Berliner Kurier

Charlotte and Robert want to have a child.
No problem nowadays - they're healthy, have jobs, two rooms too many and lovewise the last fourteen years have been a relatively smooth ride. Apart from a few panic attacks and several unspoken personal details Charlotte and Robert master design, planning and execution just splendidly. If only it weren't for their fantasies: Robert sees himself emotionally condemned to twenty years of imprisonment and Charlotte sees a wall of nappies blocking her career. Keeping their fears to themselves, their conversations dwindle down just as fast as their excitement grows: What will happen?
Although Charlotte and Robert are talking and singing about little else, it's not about the child: It's really about being and staying together. Surely an interesting subject for musical theatre. Where else could the ticking of the biological clock be so clearly heard? And where else could you sing about a myriad of missed possibilities in a one minute pattern song?
With loads of witty dialogue and heartfelt songs ( accompanied by a combo of piano, bass/guitar and clarinet)the young couples' comic despair becomes evident. And though it may not always look like it, a happy end is just around the corner...
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