Ein wenig Farbe - Ein Musical mit Pia Douwes

Über das Stück
Helena kann nicht einschlafen, denn morgen ist ein großer Tag für sie. Sie hat ihn lange herbeigesehnt und jetzt wird er endlich Wirklichkeit. Schritt für Schritt enthüllt sie ihre Lebensgeschichte. Was versteckt sich hinter den Farben im Gesicht? Worauf wartet sie schon so lange?

Eine musikalische Selbstfindungsreise mit dem Weltstar PIA DOUWES (Elisabeth, Rebecca, Cats, ...).

Pia Douwes schlüpft in „Ein wenig Farbe“ in die Rolle von Helena. Begleitet wird sie dabei von 4 Musikern.

Es ist ein großer Tag für Helena, die eigentlich als Mann geboren wurde. Ungeschminkt im Nachthemd, wartet sie auf den entscheidenden Moment, der ihr Leben lebenswert macht. Helena möchte sich nicht nur als Frau fühlen, Sie möchte auch eine Frau sein.

Pia Douwes schafft intimste Momente, Ängste und Hoffnungen. Schonungslos ehrlich mit allen Höhen und Tiefen. Dabei verliert es nicht an Witz, Lebensfreude und Charme. Das Leben von Helena ist stellvertretend für viele Menschen, die sich mit ihrer eigenen Sexualität auseinandersetzen, zweifeln oder im falschen Körper fühlen. „Ein wenig Farbe“ bringt erstmals die Thematik Transsexualitätauf die Musicalbühne. Mit Pia Douwes, die auch international erfolgreich ist, bekommt das Stück die nötige Aufmerksamkeit, dies es verdient. Und einmal mehr beweist es, dass Musical mehr sein kann, als seichte Unterhaltung. Rory Six, der Buch und Musik schrieb, schafft es mit dieser Produktion, die Thematik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Über Pia Douwes
Die Niederländische Musicaldarstellerin wurde insbesondere durch die Rolle der „Elisabeth“ im gleichnamigen Musical bekannt, die sie in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden verkörperte. Internationalen Bekanntheitsgrad erlangte sie durch ihre Rolle der Velma Kelly im Musical "Chicago" (Aufführungen am Broadway, West End und in den Niederlanden). Damit zählt sie zu den erfolgreichsten Musicaldarstellern Europas. 
In ihrer Musical-Karriere wurde Pia Douwes bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem den Image-Award für die beste weibliche Hauptrolle (Elisabeth), den Bad Hersfelder Publikumspreis für die Rolle der Sally Bowles in „Cabaret“ und wurde mehrfach bei den Leserwahlen des Fachmagazins Musicals zur besten weiblichen Musical-Darstellerin gewählt. 

Über den Autor Rory Six
Bereits vor seiner Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Fontys Hochschule für Musik in Tilburg komponierte Rory Six die Musicals Araquiri, Was und Bruder für das Theater De Illusie in seiner Geburtsstadt Oostende/Belgien. 
In Zusammenarbeit mit Kai Hüsgen schrieb er das Buch und komponierte die Musik zum Musical Wenn Rosenblätter fallen, welches auf der MusicalMakersBeurs 2010 in Amsterdam und bei den Flämischen Musicalpreisen 2011 ausgezeichnet wurde. Er schuf die Musik für die Inszenierung von Romeo und Julia bei den Festspielen in Weißensee/Thüringen 2009 und für die Volksmusik-Parodie Mord im Musikantenschuppen.  In den letzten Jahren schrieb er die Musicals Namen an der Wand, Luna und Weihnachtsengel küsst man nicht, die alle in Wien ihre Uraufführungen erlebten. 

Foto: Simone Leonhartsberger

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